Alles übern Otmar

Basstuba, Cajon, Gesang

I hois Otmar, den Nama gibt´s nur oa mal in Berngau. Am 14. August 1961 bin i im Oberdorf z´Berngau auf d´Welt kumma. I bin scho 25 Jahr´ glücklich verheirat´ und aus da Ehe san drei Kinder hervorganga: oa Madl und zwoa Buam.

D´Musi hat mi scho all´weil interessiert, aber am Anfang ned die Boarische, sondern die damalige „naimoderne“ Musi. Mei Mutter hat mi ohne groß zu frag´n, im Oktober 1973 in d`Berngauer Blaskappell´n g´steckt und dann hob i kurz vor Weihnachten a nagl neu´s Tenorhorn kriagt. Des hat mir dann auf Anhieb glei so narrisch g´falln, dass I dann jed´n Tag glei zwoa Stund g´spuit hab.

A Trompet´n, an Bariton und a Posauna hob i dann a no probiert. Bin aber dann trotzdem am Tenorhorn hänga blieb´n.

Nach 12 Jahr´n hob i dann des Bass spuin a´g´fanga und seitdem spui i den a dazua. Scho 32 Jahr´ spui i des große Drum, des wo i a so schnell ned aufgeb´n möcht´. Trotz all dem hob i in der Zeit scho 2 Basstubas aufg’arbeit.

1993 ham da Lenz , da Wolfgang, da Armin und i d´Stockholzmusi gründ´t. Seitdem spui i da mit, des wos ma narrisch g´fallt und vui Freid´ macht.
Abschließend möcht I no dazua sag´n, dass des Bass spuin sche is, weil mir 3 uns auf da Bühne musikalisch immer guad versteh´n. Mit´m Gsangl, da bin i blos as dritte Rad´l, aber da fühl´ i mi trotzdem wohl, weil i hau´ meist´ns bloß vo hint´n mit nei.

Was i eich jetz´ über mi erzählt hab, des g´langt, vielleicht kumma ja amol auf an Festl oder in a schena Bierrund´n z´samm, da wo mia unser scheene Musi dazau spuin.